40 Jahre – DPSG Brilon – 2nd Thurso scouts …oder: Wie wird ein Intercamp ein voller Erfolg!?

Die Vorbereitungen:
Unsere Vorbereitungen begannen schon mit dem letzten Sommerlager, dass wir zusammen mit unserer schottischen Partnergruppe in Schottland unternahmen. Dies war schon ein unvergessliches Erlebnis, doch nun hieß es selbst ein Lager auf die Beine zu stellen. Erst in solchen Situationen wird einem klar, wie viel Organisationsarbeit hinter einem Intercamp steckt. Waren es am Anfang nur die Fragen nach dem Wo und Wann, so fielen uns mit der Zeit jedoch immer mehr Dinge ein dies es abzuklären galt.
Besonders die finanzielle Planung stellte uns auf die Probe, da wir es als DPSG Brilon jedem Kind/Jugendlichen ermöglichen wollen, an unseren Lagern teilzunehmen. Bei unserem Lager mit ca. sechzig Teilnehmern erwies sich dies jedoch alles andere als einfach. Dank tatkräftiger Unterstützung von Briloner Firmen und Vereinen, gelang uns dieses Unterfangen jedoch sehr gut. In diesem Rahmen möchten wir der Partnerschaftsvereinigung der Stadt Brilon, sowie den Firmen EGGER, BMS, Oventrop, Rembe, der Sparkasse Brilon, der Volksbank Brilon,
dem Lions Club Brilon, dem Rotary Club Brilon und Innerwheel für ihre Unterstützung
danken.

Erneutes Kennenlernen:
Auf dem BDKJ Jugendhof in Vechta verbrachten wir mit unserer Partnergruppe elf Tage.
Diese Zeit nutzen wir intensiv um uns wieder bzw. besser kennen zu lernen, da seit unserem letzten gemeinsamen Lager ja schon ein Jahr vergangen war. Egal ob gemeinsame Morgenrunden, gemütliche Lagerfeuerrunden am Abend oder verschiedene Aktivitäten am Tag, alles zusammen trug dazu bei, dass sich beide Gruppen richtig gut verstanden. Dies gipfelte auch schon mal in spontanen, internationalen Wasserschlachten.

Der camp-council:
In Absprache mit den schottischen Leitern nahm der camp-council, also der Camp-Rat, der sich aus zwei schottischen (Ian, Chloe) und zwei deutschen Jugendlichen (Maxi, Frida) zusammen setzte, die über den Tag zu organisierenden Dinge in die Hand und bewies so, dass eine vierzig-köpfige internationale Gruppe von Jugendlichen auch ohne direkte Einflussnahme der Leiter durchaus im Stande ist, das Lagerleben zu organisieren.
Im Nachhinein war dies eine richtig tolle Erfahrung (auch für uns Leiter). Das habt ihr alle
super gemacht !!!!!

Lageraktivitäten:
Neben dem gemeinsamen Lagerleben unternahmen wir natürlich auch viele tolle Dinge, wie einen Besuch des Universum in Bremen, in dem wir wissenschaftliche Phänomene durch ausprobieren erleben konnten, den Besuch der Bremer Innenstadt, bei dem wir fast ein paar Schotten zurück gelassen hätten, den Besuch des Heidepark Soltau, oder auch die dreitägige Haik durch das Oldenburger Land.
40 Jahre jubiläum 1
Die Haik:
Besonders die Haik war ein richtig tolles Erlebnis, bei dem jeder mehr oder weniger an
seine/ihre Grenzen stieß. Von vornherein übernahmen es die Jugendlichen, sowohl den Weg, als auch die Verpflegung, die Übernachtungsmöglichkeiten, etc. zu organisieren. Während die eine Gruppe eine mittlere Kilometerzahl zurücklegte und auf einem festen Zeltplatz übernachtete, legte die andere Gruppe eine größere Distanz zurück und übernachtete bei einer sehr freundlichen Familie auf einer Wiese. Die Familie war so zuvorkommend, dass der Gruppe sowohl Getränke, als auch ein tolles Frühstück gestellt wurden. Vielen Dank dafür!!!!
Einen Tag eher als geplant kamen dann beide Gruppen zurück, da die Temperaturen zu hoch zum hiken waren. Dennoch war es ein richtig gutes Erlebnis.

Das Wetter:
Wie es in Deutschland nun mal so ist, stellt man sich bei der Planung des Sommerlagers
darauf ein, dass alles passieren kann: kaltes, heißes oder lauwarmes Wetter mit oder ohne Regen, vielleicht auch Gewitter…oder auch nicht, und vielleicht auch Wind. Alles in allem ist es in Deutschland schwierig abzusehen wie das Wetter wird. Das wir jedoch so eine tolle Phase des Sommer erwischen, hätte keiner gedacht. „Freibad-Wetter“ war angesagt, was wir dann auch so oft es ging ausnutzten. An manchen Tagen waren die Temperaturen dann doch etwas zu hoch, jedoch lies sich diese Tatsache mit Hilfe von Eis oder dem Freibad gut aushalten.

Ab nach Brilon:
Nach elf Tagen packten wir also unsere Zelte und fuhren gemeinsam zurück nach Brilon, wo unsere schottischen Gäste bei uns zuhause aufgenommen wurden, also in Gastfamilienübernachteten. Die Schotten fühlten sich pudelwohl und auch die Gastfamilien genossen die Zeit.

Das offizielle Jubiläum:
Kaum angekommen empfing uns am nächsten Morgen der Bürgermeister im Ratssaal des Briloner Rathauses, um die Gäste aus der Partnerstadt zu empfangen und uns zum Jubiläum zu gratulieren. Nach kurzen Reden von Bürgermeister, unserer Stammesvorsitzenden Simone, von Herr Sommer, dem Vorsitzenden der Partnerschaftsvereinigung, sowie einer von Keith (schottischer Leiter) auf Deutsch (!!!!!!!!) gehaltenen Rede, spielten Calum und Shona noch auf dem Dudelsack. Abschließend schossen wir noch ein paar Fotos.
Vielen Dank an Herrn Schrewe, sowie an Herrn Sommer!!!
40 Jahre jubiläum 2
40 Jahre jubiläum 3
Abends fand dann auch der offizielle Abend des „40-jährigen Jubiläums“ im
Alfred-Delp-Haus statt. Dank vieler Helfer stellten wir ein erfolgreiches Fest auf die Beine
und konnten viele jüngere und ältere Gäste von nah und fern begrüßen. Da der Abend eine
Veranstaltung für die Jugendlichen sein sollte, wurde der offizielle Teil auf wenige Reden
beschränkt. Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch Fotos und Filme geschaut und es wurde lecker gegessen und getrunken.
Danke an alle Helfer!!!!

Die freien Tage:
Dass sich beide Gruppen extrem gut verstanden zeigte sich besonders nun, da die
Jugendlichen sich selbst an den „freien Tagen“ verabredeten, um gemeinsam etwas zu
unternehmen, sei es die Stadtführung durch Brilon oder der Besuch der Bowlingbahn.

Der letzte Tag:
Wie es besonders in tollen Zeiten der Fall ist, vergeht die Zeit wie im Flug und somit stand
auch schon der letzte Tag des „Intercamps“ vor der Tür. Mit Bus und Bullis fuhren wir alle
nach Paderborn und erlebten dort einen tollen Tag. Sei es beim Wasserskifahren oder im
Hochseilgarten, wir alle hatten mächtig Spaß.
Im Anschluss daran hatten die Eltern einen Abschiedsabend im ADH vorbereitet, den wir alle sehr genossen und bei dem alle zusammen nochmals in Erinnerung schwelgen konnten.

Vielen Dank an euch Eltern!!!!

Tschüss……Bis zum nächsten Mal:
Am nächsten Morgen mussten wir uns dann auch schon verabschieden, denn unsere
schottischen Freunde machten sich leider wieder auf den Rückweg.
40 Jahre jubiläum 4
Achso, da war noch was:
Das hätten wir doch fast vergessen………ein wenig Stress hatten wir dann doch und gäbe es beim Arzt oder im Krankenhaus Rabatt, hätten wir ihn dieses Jahr auf jeden Fall bekommen, denn die Anzahl der Krankheitsfälle war schon bemerkenswert. Aber dank tatkräftiger Unterstützung durch das hiesige Gesundheitssystem (speziell: Herrn Dr. Schweizer), ließen sich diese Probleme bewältigen.

Zum Abschluss:
Das Lager hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Die Gruppen haben sich super verstanden und das Lagerleben war einfach toll und total unkompliziert. Deshalb zählt dieses Lager auch mit zu den besten die wir jemals gemacht haben. Danke allen, die uns Rückhalt gegeben haben und die uns (egal in welcher Form) unterstützten. Ohne euch wäre dieses Lager so nicht möglich gewesen, danke!!!!!!!

Viele Grüße,
Das Leitungsteam der Pfadistufe (DPSG Brilon)

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