Kinderarmut in Deutschland – Wölflinge spenden Geld

Im Rahmen der diesjährigen DPSG – Jahresaktion „ Aktion 12 – Abenteuer möglich machen“ informierten sich die Briloner Wölflinge (8-11 jährige Kinder) über Kinderarmut in Deutschland.

Mit der „Aktion 12 – Abenteuer möglich machen“ geben die 95.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg ein starkes Signal für eine Gemeinschaft, in der jeder seine Stärken entdecken kann – unabhängig davon, wie groß der eigene Geldbeutel ist.

Sie fanden heraus, dass das Risiko hierzulande in absoluter Armut zu leben, gering ist. Denn das Sozialnetz verhindert, dass Menschen hungern müssen. Das heißt jedoch nicht, dass man ein Leben führen kann, das mit dem Leben von Menschen vergleichbar ist, die ausreichend Geld haben.

Die Wölflinge suchten nach Ideen, was sie selbst gegen Kinderarmut unternehmen könnten. Sie entschieden sich Geld zu spenden, welches sie vorher durch den Verkauf von selbst gebastelten Dingen einnehmen wollten. Gesagt – Getan, es wurde gebastelt, gesägt, gemalt und geklebt, so dass am Ende viele schöne Basteleien darauf warteten verkauft zu werden. Auf dem kurz darauf stattfindenden Briloner Autosalon waren alle Altersklassen der Briloner Pfadfinder (Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover) mit Verkaufszelten auf dem Briloner Kirchhof vertreten.

Die eingenommen 200,00 € spendeten die Wölflinge der Übermittagsbetreuung der St. Engelbertschule in Brilon. Sie möchten dadurch zeigen, wie wichtig es ihnen ist, gut betreut zu sein, während ihre Eltern bzw. Mütter die Möglichkeit haben,arbeiten zu gehen.

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